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Eltern als Vorbilder – Umgang mit Krisen

Ein Gedankenexperiment: Ich sitze am Abend vor dem Fernseher und will nur noch meine Ruhe haben. Der Tag war mies. Im Moment sind alle Tage mies. Der Chef behandelt mich wie den letzten Dreck, die Kollegen schauen mich an wie einen Aussätzigen und mein Leistungsvermögen war auch schon mal ausgeprägter.

Kurzum: Ich stecke in einer Krise. Meine Partnerin kommt mit angsterfülltem Gesicht ins Wohnzimmer, schaltet den Fernseher aus und sagt:

„Du musst mir helfen. Mir geht es ganz dreckig damit, dass es dir schlecht geht und du so oft vor dem Fernseher sitzt. Ich will, dass du wieder glücklich bist, damit ich wieder ruhig schlafen kann. Was MACHE ich nur mit dir?“

Krisenklau

Was für eine Doppelbelastung! Jetzt muss ich auch noch meine Partnerin „retten“. Ich könnte ja wirklich Unterstützung gebrauchen. Meine Partnerin könnte sich zum Beispiel an meine Seite setzen und mir zuhören. Aber nein! Sie bekommt `ne Krise, weil es in meinem Leben kriselt. Ich hasse Krisenklau.

Wenn es Menschen schlecht geht, weil es mir schlecht geht, habe ich den Eindruck, dass ICH mich um SIE kümmern muss.

Warum sollte es Kindern und Jugendlichen anders ergehen?

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„Was können wir mit unserem Kind machen, wenn…?“

„Was können wir mit unserem Kind machen, wenn…?“

Eine typische Eltern-Frage, die auch mir immer wieder gestellt wird. Eine Frage, die, weil sie so normal ist, kaum hinterfragt wird. Eine Frage, die sowohl den Fragenden als auch den Gefragten darauf fokussiert, das Machbare zu erkunden.

Mein erster Gedanke zu der Frage der Machbarkeit lautet: Mit Kindern sollten Eltern überhaupt nichts MACHEN. Mit ihnen wird ohnehin schon viel zu viel gemacht. Sie werden erzogen, bearbeitet, genormt. Nicht nur, aber insbesondere in den pädagogischen Einrichtungen.

Fragen über Fragen

„Und wenn sie stundenlang Computer spielen, unglücklich wirken, nicht mehr zur Schule gehen wollen?“

Meine Empfehlung an Eltern: Bevor ihr reflexartig über das vermeintlich Machbare nachdenkt und Ausschau haltet nach effektiven Tipps, Tricks und Rezepten, haltet inne, um ehrlich zu prüfen, um wen oder was es euch gerade geht.

Versucht ihr, euren Eltern-Ideal-Bildern zu entsprechen? Dann macht euch klar, dass euer Kind nicht dafür zuständig ist, dass ihr euch für gute Eltern haltet. Eure Idealbilder sind eure Idealbilder!

Wollt ihr gegenüber Freunden, Verwandten oder Pädagogen in irgendeiner Form wirken? Dann macht euch klar, dass euer Drang zur Imagepflege zu 100 Prozent eure Angelegenheit ist.

Geht es euch tatsächlich um euer Kind oder darum, dass IHR darunter leidet, wenn euer Kind unglücklich wirkt und Krisen erlebt? Macht euch klar, dass eure Gefühle zu euch gehören und unbedingt von euch verantwortet werden müssen.

Klarheit schaffen

Ja, es kann für uns Eltern emotional herausfordernd sein, wenn unser Kind – zum Beispiel vor dem Hintergrund schulischer Erlebnisse – den Rückzug antritt und sich Dingen widmet, die nach Erwachsenen-Maßstäben belanglos oder geradezu schädigend sind. Und natürlich denken wir als verantwortungsvolle und empathische Eltern darüber nach, wie wir unserem Kind in schwierigen Phasen zur Seite stehen können. Im Übrigen ist es doch nachvollziehbar, wenn wir nicht gerade jauchzen vor Freude, wenn unser Kind in Schwierigkeiten steckt oder / und zu Verhaltensweisen neigt, die uns das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Der Impuls, in Krisenzeiten ins MACHEN zu kommen, ist nur zu verständlich. Gleichwohl tun wir als Eltern gut daran, regelmäßig nach innen zu gehen, um uns und unsere inneren Antreiber immer besser kennenzulernen.

Wichtige Fragen könne sein: Was ist unser Motiv? Was gehört zu uns und was gehört zu unserem Kind?

Der Druck des Kindes, glücklich sein zu müssen

Für Kinder ist es auf Dauer überaus belastend, ständig ein glückliches, zufriedenes, ausgeglichenes Leben führen zu müssen. Sehr viele Kinder kooperieren mit den Erwartungen und Sorgen der Eltern, indem sie sich aufschwingen, die Verantwortung für das Wohlbefinden ihrer Eltern zu übernehmen.

Wenn Kinder spüren, dass die eigenen Eltern unter den Krisen und Gefühlen der Kinder leiden, fangen die Kinder irgendwann an, schlechtes Gewissen zu entwickeln und Theater zu spielen. Krisen, Tränen oder Rückzugstendenzen dürfen dann nicht mehr zugelassen und gezeigt werden, weil die Eltern starke und glückliche Kinder „brauchen“. In der Folge „bröckelt“ das Selbstwertgefühl der Kinder, weil sie die Lebenserfahrung machen, nicht die sein zu dürfen, die sie sind.

Persönliche Verantwortung

Eltern können sich nicht entscheiden, ob sie JETZT oder SPÄTER Vorbilder sind. Immer sind sie Vorbilder. Sie leben nicht nur vor, wie man eine Gabel hält. Sie leben auch vor, wie man mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen umgeht. Über ihr Verhalten (und nicht über erzieherische Instruktionen) zeigen sie ihren Kindern, entweder persönliche Verantwortung zu übernehmen – das heißt die Verantwortung für sich selbst – oder eben die persönliche Verantwortung abzugeben. Indem Eltern die Verantwortung für sich und das innere Gleichgewicht auf die eigenen Kinder übertragen, vermitteln sie Schuldgefühle und das Erleben von Ohnmacht.

Und so frage ich dich: Was willst du deinem Kind vorleben?


Du willst deinem Kind Verantwortungsübernahme vorleben?

Du willst mehr über dich und deine inneren Antreiber und Motive herausfinden?

Du willst dich mit anderen Eltern darüber austauschen, wie du mit deinen Gefühlen, Bedürfnissen und Grenzen verantwortlich umgehen kannst?

Mach meine Familienakademie zu deiner Familienakademie. Werde Mitglied und nutze die Möglichkeit, mit mir und mit anderen Eltern in den gleichwürdigen Dialog zu kommen.

Andreas Reinke

INSPIRATION FÜR ELTERN UND PÄDAGOGEN

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Nachdenken statt nachlegen...

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern – Nachdenken statt Nachlegen

Um herauszufinden, was in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern wirklich sinn- und wertvoll ist, müssen wir nicht ständig Fachvorträge anschauen oder auf facebook über die vermeintlich beste Erziehung streiten („Erziehung? Bist du verrückt? Es geht hier BITTE um Beziehung!“). Stattdessen kann es sehr gut tun, wenn wir Eltern ab und zu mal darüber nachdenken, wie es für uns wäre, wenn…

Schatz, ich habe dir schon mehrmals gesagt, dass…

Stell dir vor, du sitzt am frühen Abend mit deinem Partner am Küchentisch. Du sagst zu ihm:

„Schatz, ich habe dir mehrmals gesagt, dass du mit dem Staubsauger auch die Ecken hinter der Anrichte säubern musst. Nie hörst du auf das, was ich sage. Du musst lernen, über die Konsequenzen deines Tuns nachzudenken. Heute Abend gehst du am 20 Uhr ins Bett und dann denkst du über dein Verhalten nach!“
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Regeln und Grenzen – Konsequenzen einer entwürdigenden Erziehung

Noch immer erstarre ich, wenn ich auf Eltern und Pädagogen treffe, die mit trotzigem Blick verkünden, dass Kinder ganz viele Regeln und Grenzen bräuchten. Gerade in der Trotzphase würden sie auf Nasen tanzen, so sie nicht Konsequenzen für Regelverstöße und Grenzüberschreitungen erführen. Mir wird angesichts solcher Ansprachen kalt und das gehorsame Kind in mir winselt: „Jawoll! Tut mir leid. Ich bekenne mich schuldig.“

Existentielle Konflikte

Kinder, die an der Seite von Eltern aufwachsen, die meinen, dass die Qualität des Elternseins über die Anzahl der Regeln und Grenzen zu bemessen sei, geraten auf Dauer in einen existentiellen Konflikt.

Existentielle Konflikte zeichnen sich dadurch aus, dass sie Schaden anrichten auf der Ebene des Selbstwertgefühls. Die Wahrnehmung des jungen Menschen, nur unter bestimmten Bedingungen geliebt zu werden, wird zu einem das Selbstbild bestimmenden Motiv mit Langzeitwirkung. Wer erlebt hat, dass die ersten Liebesbeziehungen geprägt waren von Bedrohungen, Grenzüberschreitungen und Bedingungen, wird sehr wahrscheinlich als Erwachsener von einem Liebeskonzept durchdrungen sein, dessen Antriebselemente Angst, Schuld, schlechtes Gewissen und „Vertragsbedingungen“ lauten.

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Erziehung – Was ist das eigentlich?

„Fang` mal an, dein Kind richtig zu erziehen!“ Ein Satz, der gegenwärtig wie ein Fallbeil durch etliche Räume und Köpfe schwirrt. Täglich werden Eltern konfrontiert mit „gut gemeinten“ Erziehungsmethoden und Horrorszenarien. Zu Erziehungsberatern schwingen sich auf wahlweise Großeltern, Freunde, Nachbarn, Ex-Partner, Experten, Pädagogen oder ein Herr Langer, der in dem Film „Elternschule“ mit promoviertem Grinsen Kinder zum Erstarren und Funktionieren bringt.

„Okay, wenn es anders nicht geht!“, resümieren nicht wenige verzweifelte Eltern heute, um dann – vollgepumpt mit Erziehungs-Adrenalin und Erziehungsideen – auf Kosten von Bauchgefühlen, Selbstwert, Beziehungsqualität, Vertrauen und Energie durch die Gegend zu erziehen.

Der Preis des Ungehorsams

Gerade jene Eltern jedoch, die Unsicherheit in Mut umwandeln können und nicht blindlings in das Erziehungs-Horn blasen, fragen nach, begehren auf, suchen nach Alternativen. Ihnen müsste man Preise für Zivilcourage verleihen. In einer Welt jedoch, die noch immer durchdrungen ist von der Idee des Gehorsams, bekommen Eltern, die eigene Wege beschreiten und Kinder als gleichwürdige Wesen sehen, nicht etwa Preise verliehen. Nein, ähnlich wie auch ihre Kinder zahlen sie für ihren Ungehorsam einen hohen Preis. Sie werden – zum Beispiel seitens der Schule – an den Pranger gestellt und unter Androhung von Konsequenzen zum Therapeutenbesuch verpflichtet.

Was mich wirklich wundert, ist, dass selten der Frage nachgegangen wird, was Erziehung eigentlich ist?

Die klassische Erziehung

Für die meisten Menschen bedeutet Erziehung, dass die Erwachsenen Ansagen machen (müssen) und Kinder / Jugendliche zu folgen haben. Wenn nicht, dann…! Der Ablaufplan folgt einem gleichbleibenden Prinzip: Eltern stellen klare Regeln und Grenzen auf, befestigen unterschriebene Vereinbarungen an Kühlschranktüren und drohen mit Konsequenzen für ungebührliches Verhalten. Und ganz wichtig (man stammt ja nicht aus der Steinzeit): Eltern sollten viel loben und belohnen. Schließlich müssen die Kleinen unbedingt darin bestärkt werden, sich „richtig“ zu verhalten.

Die Suche nach dem heiligen Erziehungs-Gral hat (mal wieder) Hochkonjunktur. In etlichen Veröffentlichungen, Elternabenden und (informellen) Beratungsgesprächen wird appelliert an die Umsetzung des uns allen bekannten „Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzips“. Kindern, die auf Nasen herumtanzen, die Weltherrschaft an sich reißen, tyrannisieren, herumtrotzen, „Nein!“ sagen, laut sind, zu Wutausbrüchen neigen, sich zurückziehen, in der Schule auffällig werden, über Stunden vor dem Rechner sitzen, nicht mehr mitmachen, sich nichts sagen lassen, herumzappeln, Zähne vernachlässigen oder dem Lehrer die kalte Schulter zeigen, muss unbedingt Einhalt geboten werden.

Und wie? Ganz klar: Durch Erziehung!

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Wenn junge Menschen zu Problemen gemacht werden…

Ja, und? Wo liegt das Problem? Das Problem ist, dass Kinder / Jugendliche gerade dadurch Probleme bekommen, dass sie ständig zu Problemen und Erziehungs-Objekten gemacht werden. Wer heute jung ist, mag vielleicht eine PS4 in seinem Zimmer stehen haben. Jedoch wachsen unzählige junge Menschen heute auf mit der Erfahrung, dass sie falsch, unzureichend und eine Belastung sind. Permanent bekommen sie zu hören, dass sie anders sein sollten. DAS erzieht! Mit der Rute werden sie (eher) nicht mehr verdroschen, dafür aber mit Worten, Liebesentzug, Gewissensbissen, modern anmutenden Erziehungsmethoden. Jeden Tag treffen sie auf Erwachsene, die mindestens insgeheim denken: „Wir wünschen uns andere Kinder und Jugendliche.“

Unsere Grundhaltung gegenüber jungen Menschen hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich weiterentwickelt:

„Wir entscheiden, wie ihr zu sein habt und wenn ihr nicht unseren Bildern entsprecht, müssen wir eure Grenzen verletzen. Insbesondere dann, wenn ihr unsere Grenzen verletzt.“

Das „Prinzip Konsequenzen“

Die klassische Erziehung mag vielleicht kurzfristig einen Effekt und Auswirkungen auf das Verhalten junger Menschen haben. Wenn man allerdings schon das „Prinzip Konsequenzen“ predigt, sollte man bitte auch konsequent genug sein, um die möglichen Konsequenzen einer auf Entwürdigung basierenden Erziehungsidee aufzuzeigen.

Erziehung (im traditionellen Sinne) schwächt das Selbstwertgefühl, die Beziehungen, das Potential zur persönlichen und sozialen Verantwortungsübernahme, die Fähigkeit zur (Selbst-) Empathie, das Ur-Vertrauen, den gesamten Energiehaushalt.

Erziehung ist das, was vorgelebt wird…

Erziehung ist weniger das, was Erwachsene sagen und einfordern. Erziehung ist das, was sie wie vorleben. Kinder und Jugendliche verhalten sich immer zu dem, was ihnen von den Erwachsenen gewollt und ungewollt vorgelebt und mitgeteilt wird. Sowohl in der Familie als auch in der Schule verhalten sich junge Menschen nicht „nur“ zum gesprochenen Wort. Sie verhalten sich stets zu Stimmungen, zu Mustern, zu Blicken, zum Unausgesprochenem, zu Handlungswerten. Eine Schule kann noch so oft die Schauwerte „Vertrauen und Verantwortung“ im Konzept stehen haben. Wenn Misstrauen und Verantwortungslosigkeit den Alltag ausmachen, kooperieren Schüler mit Misstrauen und Verantwortungslosigkeit.

Sollen Lehrer erziehen?

Die Frage, ob Lehrer erziehen sollen oder nicht, ist komplett irreführend und Ausdruck einer schultypischen Verantwortungslosigkeit. Lehrer können nicht nicht erziehen. Kinder / Schüler kooperieren immer. Sie kooperieren nicht nach dem Prinzip einer Computertastatur (ich drücke willentlich den Buchstaben A und auf dem Bildschirm erscheint der Buchstabe A…) Sie kooperieren auf eine sehr individuelle Weise mit dem, was bei ihnen wie ankommt. Unabhängig davon, ob die Erwachsenen entschieden haben, ob genau DAS bei ihnen ankommt.

Eltern und Lehrer müssen sich heute fragen, was Kinder bzw. Schüler mit auf ihren Weg bekommen, wenn diese ständig beschuldigt, beschämt, ab- und bewertet, ausgeschlossen, angetrieben, verletzt, gelobt, kategorisiert, missachtet, verängstigt, bedroht, erzogen werden.

Unfassbar viele Kinder und Jugendliche entwickeln heute Symptome, weil sie einer integritätsverletzenden Erziehung durch Eltern und Pädagogen ausgesetzt sind. Über Symptome (unwillkürliche Lösungsversuche) kommunizieren junge Menschen, dass sie etwas anderes brauchen als das Bisherige. Sie brauchen keine (klassische) Erziehung. Sie brauchen gleichwürdige Beziehungen.

Umgang mit Symptomen

Wenn jedoch Erwachsene meinen, die Symptome junger Menschen über (noch mehr) Regeln, Grenzen und Konsequenzen eliminieren zu können, werden sie – wenn auch ungewollt – die existentiellen Probleme derer verstärken, die sich über Symptome mitzuteilen versuchen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob Regeln neuerdings Rituale heißen, Grenzen mit einer Schleife versehen werden oder Strafen in Konsequenzen umgetauft werden.

Wer als Erwachsener der Meinung ist, man könne, dürfe und müsse die Integrität von Kindern verletzen, um sie ruhig- bzw. wieder richtig einzustellen, hat offensichtlich vergessen (oder nie erfahren), dass auch junge Menschen Grenzen, Bedürfnisse und Gefühle haben. Dass manche Eltern (und Lehrer) dazu neigen, Kinder über Regeln und Grenzen zu entwürdigen, ist schlimm genug. Wenn gleichwohl „Experten“ zu verunsicherten und ermüdeten Eltern sagen, dass es wichtig sei, über Kinder zu herrschen, wird es Zeit, den Mund aufzumachen bzw. das Gespräch abzubrechen.

Gleichwürdigkeit ist nicht Unterwürfigkeit…

Die Integrität junger Menschen zu respektieren, heißt im Übrigen nicht, sich zum Spielball von Kindern oder Jugendlichen zu machen. Gleichwürdigkeit ist nicht Unterwürfigkeit.

Gleichwürdigkeit ist eine Liebeserklärung an unser aller Individualität. Viele Menschen fragen, wie denn das „mit der Gleichwürdigkeit“ in der Beziehung zu Kindern und Jugendlichen aussehen kann. Diese Frage ist nicht nur okay. Diese Frage ist absolut sinnvoll und folgerichtig. Schließlich haben die wenigsten Erwachsenen in der eigenen Kindheit und Jugend gleichwürdige Beziehungen mit Erwachsenen erlebt.


In meiner Familienakademie arbeite ich mit Eltern zusammen, die sich dazu entschieden haben, sich aktiv mit der Frage auseinanderzusetzen, wie sie mit ihren Kindern in einen gleichwürdigen Kontakt kommen können. Dieser Prozess erfordert das Wagnis, sich mit sich selbst näher bekannt zu machen.

Bis zum Jahresende kannst du Mitglied werden für 19.90 € im Monat. Im Preis enthalten sind Elternabende, Impuls-Videos, Austausch in geschlossener Gruppe, Expertengespräche.

In 2020 wird es außerdem geben einen Online-Kongress und einen siebenwöchigen Kurs.

Ab dem 01.01.2020 werde ich die Beiträge für NEUE (!) Mitglieder in meiner Familienakdemie deutlich erhöhen…

Meine Empfehlung: Jetzt anmelden für den (noch) sehr geringen Startpreis! 60 Tage Rückgabe-Garantie… 

Liebe Grüße, Andreas Reinke

INSPIRATION FÜR ELTERN UND PÄDAGOGEN